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Verein

Vereinsgeschichte

SV OG Offenbach

Gründung

1922/1923

Die OG-Offenbach wurde im Jahr 1922 gegründet, aber dem Antrag wurde erst 1923 stattgegeben, so, dass wir als offizielles Gründungsjahr erst 1923 nennen können.

Der Mitgliederstand wuchs sehr schnell an, aber an einem langfristig zur Verfügung stehenden Übungsplatz mangelte es. Im Jahr 1923 war es dann endlich soweit. Ein 7825 qm großes Gelände auf der Rosenhöhe konnte angemietet werden. Aus einer notdürftigen Schutzhütte wurde nach und nach ein Vereinsheim und man betrieb erfolgreich Zucht und Ausbildung des Deutschen Schäferhundes.

Kriegsjahre

1933 - 1945

Durch die Kriegsjahre 1933 – 1945 gab es keine Ortsgruppe mehr und man nannte sich Fachschaft für Deutsche Schäferhunde, Abteilung Offenbach.

Wiedergründung

1948

Im Jahr 1948 stellten die heimgekehrten und verbliebenen Mitglieder an die damalige Polizeidirektion den Antrag auf Wiedergründung des Vereins für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Offenbach.
Dem Antrag wurde nach gründlicher Überprüfung der Antragssteller und der Ziele des Vereins, von der Militärregierung stattgegeben. Die Kriegsschäden wurden beseitigt und quasi ohne Mittel neu angefangen.

 

Kündigung Pachtvertrag

1956

Acht Jahre nach der Wiedergründung, die Ortsgruppe war nun bereits 29 Jahre auf dem Übungsgelände. Es stand ein Vereinsheim mit Wasser- und Stromanschluss zur Verfügung. Gemauerte Hundeboxen waren erstellt und ein bescheidener Wirtschaftsbetrieb wurde unterhalten. Offenbacher Hundeführer nahmen erfolgreich an Zuchtschauen Wettkämpfen und Bundessiegerprüfungen teil. Durch die immer größere Aktivität auf dem Übungsplatz kam es zu Beschwerden der Anwohner wegen des Hundegebells.
Die Beschwerden hatten leider Erfolg und der Ortsgruppe wurde nach 30 Jahren das Pachtverhältnis gekündigt. Der Übungsplatz musste vollständig abgeräumt werden und die Mittel des Vereins schmolzen dahin.

Fortbestand der Ortsgruppe war gefährdet

1957

Nach langwierigen, schwierigen Verhandlungen mit der Stadt Offenbach wurde uns schließlich ein neues Gelände von 10.000 qm im damaligen Mariothgelände (Lohwaldgebiet) zur Verfügung gestellt. Doch damit begann ein Leidensweg für die Ortsgruppe Offenbach. Fast mittellos musste das Gelände eingezäunt, Hundeboxen und ein Vereinsheim erstellt werden.

Die wenigen verbliebenen Mitglieder mussten wöchentlich Arbeitsdienst verrichten, da die Anwohner mit dem Verein nicht einverstanden waren und es ständig zu Sachbeschädigungen am Zaun an dem Vereinsheim kam. Schließlich kam es soweit, dass die Mitglieder sogar angepöbelt und bedroht wurden. Die Anzeigen gegen unbekannt verliefen im Sande und ein machtloser Polizeiposten konnte die Mitglieder nicht mehr schützen, so dass diese resignierten.

Der Fortbestand der Ortsgruppe war gefährdet wie nie zuvor.

Neues Gelände

1964 - 1965

Endlich nach sieben Jahren und zähem Ringen mit dem Liegenschaftsamt, dem Ordnungsamt sowie der Polizeibehörde wurde uns das heutige Gelände zur Verfügung gestellt. Wieder stand ein Stück Arbeit bevor, da das Gelände nur aus Sumpf und Morast bestand. Das Gelände wurde aufgefüllt, eingeebnet und eingesät sowie mit einem Zaun versehen. Das Vereinsheim (eine alte Wehrmachtsbaracke) musste abgebaut und an der neuen Stelle wiedererrichtet werden. Da die alten Hundeboxen fast vollständig zerstört waren, mussten auch diese komplett neu erstellt werden.

Es war eine schwere Zeit, da die wenigen Geldmittel für die Reparaturen am alten Übungsplatz fast aufgebraucht waren. Eine Spendenaktion brachte einen bescheidenen Erfolg, so dass am 10.Juli 1965 endlich der neue Übungsplatz und das Vereinsheim eingeweiht werden konnten. Durch den unermüdlichen Einsatz einiger Mitglieder entstand eine Vereinsanlage die im Lauf der Jahre immer weiter ausgebaut wurde. Die Gerätschaften wurden immer mehr, so dass hierfür ein separater Raum an
das Vereinsheim angebaut wurde.

Elektroherd, Kühlschrank usw.

1970 - 1983

Der entscheidende Schritt, mit erheblichen Verbesserungen, erfolgte jedoch im Jahr 1970 durch die Installation eines Stromanschlusses. Die Stadt Offenbach hat auf dem Vereinsgelände einen Notbrunnen errichtet und uns somit den Stromanschluss ermöglicht. Die· alten Gaslampen konnten jetzt durch eine normale Beleuchtung ersetzt werden und vor allem ermöglichte uns der Stromanschluss auch die Verwendung von Elektroherd, Kühlschrank usw. Im Jahr 1972 wurde eine Flutlichtanlage erstellt, damit der zunehmende Übungsbetrieb weiter ausgedehnt werden konnte. Weiterhin wurde in dem Jahr auch der Anbau von zwei getrennten Toiletten mit einer Brunnenanlage geschaffen, die heute noch genutzt wird.
Die alten Hundeboxen aus Holz wurden 1983 durch gemauerte Boxen ersetzt. Der offene Vorraum wurde mit Fenstern und einer Tür versehen.

Verbesserungen

1992 - 1993

In den Jahren 1992 und 1993 wurden wieder umfangreiche Verbesserungen
vorgenommen, wie:
• Drehstromverteilung mit neuer Flutlichtanlage,
• geflieste Toiletten,
• eine Dusche für die Schutzdiensthelfer,
• sowie die Neugestaltung des Vorraumes mit einer
• Holzdecke und einem gefliesten Fußboden.

Arbeitsdienste & Pokale

1993 - 20xx

Im Jahr 1994 wurde das Vereinsheim außen mit Platten verkleidet. Auch der Übungsplatz wurde nicht vernachlässigt und erhielt im Lauf der Jahre eine rundum Anpflanzung mit Büschen, Bäumen und Hecken. Teilweise waren das auch Auflagen, die wir von verschiedenen Behörden aufgebürdet bekamen. Der vor einigen Jahren unmittelbar am Vereinsgelände verlegte Abwasserkanal hat dem schönen Baumbestand doch sehr zu schaffen gemacht. Da erhebliche Unfallgefahr bestand mussten leider mehrere kranke und vom Pilz befallene Bäume im Jahr 1993 vom Forstamt gefällt werden. Die anschließenden Aufräumarbeiten wurden von einigen Mitgliedern in unermüdlichem Einsatz zügig durchgeführt, so, dass wir unseren Übungsplatz schon kurze Zeit später wieder benutzen konnten.

Es folgte die Anpflanzung von 15 Büschen sowie 6 neuen Bäumen auf Kosten der Vereinskasse. Der Verein war und ist immer bemüht den Übungsplatz als „Augenweide“ zu halten und viele Spaziergänger erfreuen sich der gepflegten Anlage und äußern dies auch. Es ist daher bedauerlich, dass die Stadt Offenbach den abgelaufenen Pachtvertrag nur noch für jeweils ein Jahr verlängert. Alle Bemühungen um einen längerfristigen Pachtvertrag blieben ohne Erfolg. Im sportlichen Bereich konnte der sogenannte Goldpokal der Stadt Offenbach mehrmals gewonnen werden. Alle drei Wanderpokale stehen heute in unserem Vereinsheim. Der vierte Pokal steht zwar auch bei uns, kann aber nicht weiter verteidigt werden, da die anderen beiden Gebrauchshunde-Vereine keine Mannschaften stellen können. Auch bei Prüfungen und Wettkämpfen außerhalb unserer Ortsgruppe konnten einige Mitglieder vordere Plätze belegen oder sogar gewinnen. Besonders erwähnenswert ist die stattliche Anzahl von mitreisenden Mitgliedern die immer wieder die Daumen für die Teilnehmer gedrückt haben. Der neue Trainingsanzug mit dem OG-Aufdruck dokumentiert das nachdrücklich und kam bei allen gastgebenden Vereinen sehr gut an. Im Bereich der Zucht werden bereits seit vielen Jahren in unserer OG keine Aktivitäten entwickelt.

Resümee

Obwohl es im Lauf der Jahre immer wieder Schwierigkeiten aller möglichen Art gab, kann doch allgemein gesagt werden, dass der Zusammenhalt und das Klima im Verein sehr gut ist. Wie ist es sonst zu erklären, dass Mitglieder sich immer wieder für alle möglichen Einsätze zur Verfügung stellen und teilweise mehr als 100 Arbeitsstunden im Jahr leisten.

Zum Schluss der Ausführungen wünscht der gesamte Vorstand, dass wir noch recht lange unserem schönen Hobby, dem Hundesport, nachgehen und praktisch und wirtschaftlich die Verbundenheit mit „Mensch und Tier“ pflegen können.

Zusammengestellt von:

Harald Steinbrecher

  • SV OG Offenbach
    An der Klingenstraße
    63075 Offenbach
  • www.sv-og-offenbach.de
  • kontakt@sv-og-offenbach.de
  • (0152) 53754874
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